Was ist eigentlich „Diversity Management“?

Wenn die Unternehmenssprache Englisch ist (auch wenn es sich um ein deutsches Unternehmen mit Sitz in München handelt) und sowohl hellhäutige als auch dunkelhäutige MitarbeiterInnen in den Büros sichtbar sind, wenn in der Kantine vegetarisches und halales Essen angeboten wird, wenn sowohl Männer als auch Frauen in höheren Führungspositionen sind, wenn sich jüngere Angestellte mit älteren MitarbeiterInnen austauschen können und die Barrierefreiheit für RollstuhlfahrerInnen gewährleistet ist, dann ist dies bereits ein großer Schritt hin zur „Vielfalt am Arbeitsplatz“.

Diese Vielfalt bring jedoch nicht nur enorme Vorteile, sondern auch vielerlei Herausforderungen mit sich. Nicht jeder spricht absolut fliessendes Englisch, manche Missverstehen sich und wissen nicht ob es mit der Persönlichkeit, der fachlichen Kompetenz oder doch mit dem kulturellen Hintergrund der Kollegin zu tun hat. Die einen bauen Vertrauen ausschliesslich über plangerechte und korrekte Erfüllung der beruflichen Aufgaben auf, anderen ist es wichtig die gesamte Person besser zu kennen um eine gute Beziehung aufbauen zu können. Erst damit wird für manche Vertrauen geschaffen, dass die Basis jeder wirklich guten Arbeitsbeziehung darstellt.

Hier ein kurzeiliges Video zum Thema „Diversity Managment“:

EINFÜHRUNG DIVERSITY MANAGEMENT

Diese Unterschiedlichen Herangehensweisen, wie Menschen weltweit miteinander umgehen, brauchen viel Aufmerksamkeit, Wissen, Erfahrung und vor allem Achtsamkeit. Es braucht zunächst mehr Zeit und  Energie um multikulturelle Teams an verschiedenen Standorten gut über teilweise zeitzonenübergreifende Entfernungen miteinander arbeiten zu lassen, doch jene Unternehmen, die in ein gut funktionierendes „Management der Vielfalt am Arbeitsplatz“, sprich: in ein professionelles „Diversity Management“ investieren, werden langfristig global erfolgreicher tätig sein und weit innovativere Lösungen für ihre Arbeitsprozesse finden können. Last but not least, gibt es durch gutes „Diversity Management“ auch weniger Konflikte, mehr Vertrauen und somit eine höhere Arbeitszufriedenheit in den internationalen Teams.

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